KI-generiertÜbungen Physiotherapie und Osteopathie

Nervengesundheit

Anleitung zum Lesen

Einleitung:

Wie man die Gesundheit der Nerven in der Physiotherapie und Osteopathie fördert. Neurodynamik bezieht sich auf die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Nervensystems und auf die Beziehung des Nervensystems zum muskuloskelettalen System. Es ist dabei wichtig, dass die Nerven unabhängig von anderen Geweben beweglich sind. In diesem Zusammenhang bezieht sich Neurodynamik auf die Mobilisierung des Nervensystems als Ansatz zur physischen Behandlung von Nerven. Die Behandlung beruht darauf, die natürliche Beweglichkeit des Nervensystems durch die mechanische Behandlung von Nervengewebe und nicht-neuralen Strukturen zu beeinflussen. Diese Mobilisierung aktiviert eine Reihe mechanischer und physiologischer Reaktionen im nervösem Gewebe, wie z. B. neuronales Gleiten, Druck, Spannung und Veränderungen in der Mikrozirkulation der Nerven, dem Transport innerhalb des Nervens und den Bewegungen von Nervengewebe. Springen Sie direkt zu der Stelle im Video durch Klicken auf die Überschrift.

Übung 1: Nervus Ischiadicus

  1. Beginnen Sie in Seitlage, indem Sie sich auf die Seite legen. Das betroffene Bein sollte oben liegen. Legen Sie ein weiches Kissen zwischen Ihre Knie, um eine angenehme Position zu haben.
  2. Stellen Sie sicher, dass Ihr gesamter Körper entspannt ist. Ihr Kopf sollte auf Ihren unteren Arm ruhen. Nehmen Sie eine bequeme Ausgangsposition ein, wobei die Beine ca. 90° im Hüftgelenk gebeugt sind. Verwenden Sie Ihre obere Hand, um das obere Bein leicht zu unterstützen.
  3. Beginnen Sie damit, das Bein langsam zu strecken, während Sie den Fuß hochziehen. Dadurch wird der Ischiasnerv unter Spannung gesetzt, was ihm ermöglicht, nach unten zu gleiten. Begleiten Sie diese Bewegung, indem Sie Ihren Kopf leicht nach oben bewegen.
  4. Umgekehrt, wenn Sie Ihren Kopf nach unten bewegen und das Knie beugen, üben Sie Zug auf den Nerv von oben aus und entspannen ihn von unten. Führen Sie diese Bewegung entspannt und ohne Schmerzen oder Unannehmlichkeiten durch.
  5. Wiederholen Sie diesen Vorgang 15 Mal in drei aufeinanderfolgenden Serien. Achten Sie darauf, dass die Bewegungen flüssig und kontrolliert sind.

Übung 2: Rückenmark

  1. Beginnen Sie in Seitlage und machen Sie dann Ihren Rücken richtig rund, indem Sie sich nach vorne beugen. Achten Sie darauf, Ihren Rücken zu krümmen, als ob Sie sich einrollen würden.
  2. Üben Sie zunächst die Kippung und Aufrichtung des Beckens. Bei der Beckenkippung spannen Sie die Muskeln auf der Rückseite Ihres unteren Rückens an, während die Muskeln an der Vorderseite Ihrer Oberschenkel arbeiten. Bei der Beckenaufrichtung konzentrieren Sie sich auf die Bauchmuskeln und die Muskeln ihres Pos.
  3. Führen Sie diese Bewegungen mehrmals hintereinander aus, indem Sie zwischen Beckenkippung und Beckenaufrichtung wechseln. Achten Sie darauf, die Bewegungen fließend und kontrolliert auszuführen.
  4. Verbinden Sie nun diese Bewegungen mit der Bewegung Ihres Kopfes. Wenn Sie Ihren Rücken krümmen und dabei das Becken aufrichten, bewegen Sie Ihren Kopf nach oben. Umgekehrt, wenn Sie Ihren Rücken abrunden und das Becken nach unten kippen, senken Sie Ihren Kopf nach unten.
  5. Fahren Sie fort, diese Bewegungen in einem sanften und gemächlichen Tempo durchzuführen, um das Rückenmark zu stimulieren. Bewegen Sie sich dabei abwechselnd von einer aufgerichteten Position zu einer gekrümmten Position und zurück.

Übung 3: N.femoralis

  1. Legen Sie sich gemütlich auf den Rücken und stellen Sie Ihr gesundes Bein auf. Konzentrieren Sie sich nun auf das verletzte Bein.
  2. Rutschen Sie so nah wie möglich an die Kante heran, damit Sie das verletzte Bein frei nach unten hängen lassen können. Achten Sie darauf, dass Ihre Lendenwirbelsäule sich nicht von der Unterlage abhebt, sondern das gesunde Bein den Rücken nach unten drückt, um eine gebeugte Position in der unteren Wirbelsäule beizubehalten.
  3. Für die Stimulation des Nervus femoralis beugen Sie das Knie des verletzten Beins kräftig an, um Spannung zu erzeugen. Währenddessen können Sie Ihren Blick nach oben richten und den Hinterkopf auf der Unterlage nach unten rutschen lassen, um die obere Region zu entspannen.
  4. Kehren Sie dann zur Entspannung zurück, indem Sie das Knie des verletzte Bein wieder strecken und Ihren Blick nach unten richten, um Spannung im Nacken zu erzeugen. DAbei rutsch der Nacken auf der Unterlage nach oben. Wiederholen Sie diese Bewegungen in einem gleichmäßigen Rhythmus.
  5. Optional können Sie das Kinn zur Brust bringen, um die Spannung weiter im Nacken zu erhöhen, und dann wieder zum ausgestreckten Kinn zurückzukehren, während Sie das Knie beugen.
  6. Falls gewünscht, können Sie auch das Knie leicht anheben oder den Fuß zusätzlich mit bewegen. Beachten Sie jedoch, dass der Nerv entweder oberhalb oder unterhalb des Sprunggelenks endet, daher kann es anatomische Variationen geben. In der Behandlung kann ich dabei helfen, die optimale Ausführung für Ihre Bedürfnisse zu bestimmen.
  7. Führen Sie diese Übung langsam und kontrolliert durch, und achten Sie darauf, dass sie angenehm und schmerzfrei ist. Wiederholen Sie die Bewegungen 15 mal in 3 Serien mehrmals am Tag. Aber Vorsicht, ob Sie den Tag zu viel gemacht haben entscheidet sich erst in der Nacht. Deshalb fängt man langsam an und steigert sich über mehrere Wochen.

Übung 4: Plexus Brachialis

  1. Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie Ihre Beine auf, um eine bequeme Position einzunehmen.
  2. Konzentrieren Sie sich auf den Bereich von Hals und Schultern, insbesondere wenn Ihre Beschwerden in diesem Bereich liegen. Heben Sie Ihre Hand nach oben und drehen Sie Ihren Arm nach außen.
  3. Beginnen Sie die Bewegung von Ihrer Schulter zum Ohr und dann zurück zur Schulter. Lassen Sie Ihre Schulter dabei sanft nach unten sinken, um den Nerv nach unten zu ziehen.
  4. Wenn Sie die Schultern hochziehen, machen Sie ein Doppelkinn und schauen zu Ihren Knien. Der Hinterkopf rutsch dabei nach oben. Wenn die Schultern nach unten gehen, bewegt sich Ihr Blick nach oben über den Kopf. Der Hinterkopf rutscht dabei nach unten.
  5. Führen Sie diese Bewegung fließend und kontrolliert durch und wiederholen Sie sie 15 Mal in 3 Serien.
  6. Atmen Sie dabei ruhig und gleichmäßig und konzentrieren Sie sich darauf, dass die Bewegungen angenehm und entspannend sind.

Übung 5: Slump für den N.ischiadicus

  1. Setzen Sie sich aufrecht auf eine Bank oder einen Stuhl, so dass Ihre Knie über die Kante ragen. Ihre Arme sollten hinter Ihrem Rücken verschränkt sein.
  2. Halten Sie Ihre Arme fest hinter Ihrem Rücken und neigen Sie sich langsam nach vorne, wobei Sie darauf achten, dass Ihre Wirbelsäule sich beugt.
  3. Wenn Sie Ihr Knie strecken und den Fuß anheben, wird der Nerv nach unten gezogen. Um den Nerv von oben zu spannen, machen Sie ein Doppelkinn und bringen Ihr Kinn an die Brust.
  4. Beugen Sie das Knie bei angezogenen Fuß, während Sie Ihr Kinn zur Brust bringen und umgekehrt. Wiederholen Sie diese Bewegung 15 Mal für insgesamt 3 Serien.
  5. Achten Sie darauf, dass die Bewegungen flüssig und kontrolliert sind, und atmen Sie dabei ruhig und gleichmäßig.
Mit Freunden teilen:

Foto von Anna Shvets www.pexels.comde-defotohand-medizin-finger-bilder-4226119

Ähnliche Beiträge